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Lexikon: K

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Kabelbelegung

Die Programmbelegung in Kabelnetzen nimmt der Anlagenbetreiber vor. Diese Belegung wird in bezug auf die Auswahl, die Rangfolge und die angezeigte Weiterverbreitung durch die Landesrundfunkzentrale geprüft.

Kabelnetze

Siehe auch: terrestrisch

Kabelnetze stellen die technische Infrastruktur zur leitungsgebundenen Verbreitung von Fernseh- und/oder Radioprogrammen dar. Diese erfolgt heute über Kupferkoaxial- oder Glasfaserkabel und ermöglicht einen ungestörten Empfang - allerdings nur mit stationären Geräten. Die Verbreitung per Kabel kann ausschließlich oder zusätzlich zur Ausstrahlung über terrestrische Sendernetze beziehunsgweise über Satelliten erfolgen.

KEK

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) ist als staatsfernes, standortunabhängiges Organ für die abschließende Beurteilung von Fragestellungen der Sicherung von Meinungsvielfalt im Zusammenhang mit der bundesweiten Veranstaltung von Fernsehprogrammen zuständig. Bei Zulassungsverfahren zur Programmveranstaltung und bei Veränderungen der Beteiligungsverhältnisse an Fernsehveranstaltern beurteilt die KEK, ob ein Unternehmen durch die Veranstaltungen ihm zurechenbarer Programme oder durch die Veränderung von Beteiligungsverhältnissen oder beides vorherrschende Meinungsmacht erlangt.

Die KEK besteht aus sechs Sachverständigen des Rundfunk- und Wirtschaftsrechts sowie sechs nach Landesrecht bestimmten gesetzlichen Vertretern der Landesmedienanstalten.

http://www.kek-online.de

KJM

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ist der Regulierer für den privaten Rundfunk und für Telemedien, soweit Angebote gegen die Menschenwürde oder gegen den Jugendschutz verstoßen, § 16 Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, JMStV. Der KJM gehören 12 Mitglieder, davon sechs Direktoren der Landesmedienanstalten, vier von den obersten Landesjugendbehörden benannte Sachverständige sowie zwei von der für den Jugendschutz zuständigen obersten Bundesbehörde an.

http://www.kjm-online.de

Klassische Medien

Siehe auch: Neue Medien

Der Begriff Klassische Medien fasst TV, Print, Radio, Plakat und Kino zusammen.

Kurzwelle

Siehe auch: Frequenzen, Mittelwelle, Ultrakurzwelle

Der Freuenzbereich der Kurzwelle (KW) erstreckt sich von 3 MHz bis 30 MHz. Die Kurzwelle bietet auf Grund ihrer besonderen Ausbreitungsbedingungen die Möglichkeit, Radiosendungen aus jedem Land der Erde zu empfangen. So bieten diese Sendungen den Vorteil, Nachrichten direkt aus erster Quelle zu erhalten - nicht zitiert oder referiert, wie es in den heimischen Medien der Fall ist. Dies ist ein besonderer Reiz des Kurzwellenempfangs. Heute senden Radiostationen aus über 40 Ländern deutschsprachige Programme. Es handelt sich meist um Informations- und Unterhaltungsprogramme mit einer Dauer von 30 Minuten bis zu einer Stunde, die in den Abendstunden nach Europa gesendet werden. Aus über 200 Ländern sind englischsprachige Sendungen zu hören. Im deutschsprachigen Raum betreiben viele Leute den Kurzwellenempfang als Hobby - mehr als 4.000 Hörer sind sogar in Kurzwellen-Hörerklubs organisiert.

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