Die Medien- und Rundfunkentwicklung ist von zwei zentralen Aspekten gekennzeichnet: Die umfassende Digitalisierung des Rundfunks – von der Produktion über die Verbreitung bis hin zum Empfang – bildet die Grundlage für die Einführung neuer Produkte und Dienste beim klassischen Rundfunk und multimedialen Angeboten.

Die so genannte Konvergenz der Medien, das Zusammenwachsen bisher getrennter Informations- und Kommunikationstechniken wie Rundfunk und Internetkommunikation, Telefonie und Datentransfer, ermöglicht die Entwicklung neuer Angebotsformen und Inhalte.
Diese mit dem Übergang von der analogen zur digitalen Empfangstechnik verbundenen neuen Möglichkeiten, auf unterschiedlichen technischen Übertragungswegen verbreitete Angebote nahezu beliebig miteinander zu verknüpfen und auch inhaltlich auf eine zum Teil völlig neuartige Weise zu gestalten, beeinflusst die Entwicklung der Medien nachhaltig.
Mit der Digitalisierung kann nicht nur die Bild- und Tonqualität erheblich gesteigert werden, sondern sie kann auch positive Auswirkungen auf die Programmvielfalt haben. Die Umstellung der Rundfunkübertragung von analog auf digital soll in wenigen Jahren abgeschlossen sein.
In Mecklenburg-Vorpommern schreitet die Digitalisierung der Kabelkanäle langsam voran. In einigen Städten unseres Landes sind schon ca. 20 % der Kabelkunden im Besitz einer Settop-Box, um die digitalen Programmangebote zu empfangen.
Gleichzeitig erweitern die Kabelanlagenbetreiber ihre Angebote und bieten neben Fernsehen auch Breitband-Internet und Telefonie an. Umgekehrt geht es auch: über seinen Telefonanbieter kann man – einen schnellen Anschluss vorausgesetzt – Internet und Fernsehen beziehen.